26.05.2018 - Bio & Rezepte

Aus der TEH: Johanniskrautöl

Rund um den Johannistag (24. Juni) blüht in unseren Lagen das Johanniskraut. Schon die Germanen verehrten es als Lichtbringer und Symbol der Sonne.
Die Johanniskraut-Pflanze wird bis zu 1 m hoch und wächst gerne an sonnigen Plätzen am Wegesrand. Die gelben Blüten sind leicht zu verwechseln. Ein sicheres Zeichen ist, wenn beim Zerreiben der Blüte die Finger rot werden. Das Johanniskraut-Öl darf nur äußerlich und nicht vor Sonnenbädern angewendet werden. Wir verwenden das von uns angesetzte Öl für einige Behandlungen im ErholPOL.

Zubereitung: Die trockenen Blüten sammeln und schauen, dass kein Ungeziefer drauf ist. In ein Glas geben, bis dieses zur Hälfte gefüllt ist. Sofort mit Öl (wir empfehlen Bio-Olivenöl) übergießen.

Das Glas zudecken, beschriften und einen Monat an der Wärme, im Wohnraum oder Halbschatten reifen lassen. Am besten solange, bis sich das Öl rot färbt und leicht dickflüssig. Während dieses Prozesses die Flasche öfters leicht schütteln.
Zum Abseihen am besten ein Sieb mit einem Strumpf auslegen. Die Masse gut auspressen. Zum Aufbewahren in eine dunkle Flasche füllen, beschriften, kühl aufbewahren. Haltbarkeit bis zu 3 Jahre.

Verwendung:
bei Muskelschmerzen, leichten Verbrennungen, infizierten Wunden, Geschwüren und Neuralgien.
Es wirkt aber auch als Stimmungsaufheller und bei nervöser Unruhe. Einfach ein paar Tropfen Öl an der Schläfe verteilen.

Gerne stehen wir jederzeit für Fragen zur Verfügung. Am besten wenden Sie sich an unsere "Kräuterhexe" Nadja Blumenkamp. (+43 6583 8466; blumenkamp@rupertus.at).