05.08.2018 - Bio & Rezepte

TEH-Rezept: Beinwell-Tinktur

Beinwell ist eine bekannte Heilpflanze und enthält Allantoin, Gerbstoffe, Flavonoide, Vitamin B12, Stärke, Schleim und Pyrrolizidinalkaloide.

Die Pflanze wird bis zu 1 m hoch. Die rot-violetten, manchmal auch weißen, glockenförmigen Blüten hängen in Trauben. Die Blätter sind lanzettlich und rauh behaart. Für die Tinktur verwenden wir nur die Wurzel. Diese wird am besten um Vollmondzeiten zwischen Oktober und November bzw. März bis Mai geerntet.
Der Beinwell darf nur äußerlich angewendet werden. In Form von Umschlägen und nicht bei Hautverletzungen.

Verwendung: - bei Knochenverletzungen, Knochenhautentzündungen, Sportverletzungen, Verstauchungen, Gelenk- und Nervenschmerzen

Zubereitung: Die Wurzel liebevoll ausgraben, waschen, bürsten und schadhafte Stellen entfernen. Dann in ganz dünne, kleine Scheiben schneiden oder raspeln. In ein Glas geben, bis dieses zur Hälfte gefüllt ist. Sofort mit mindestens 50%zigem Alkokol (Korn, Schnaps) übergießen.

Das Glas zudecken, beschriften und einen Monat an der Wärme, im Wohnraum oder Halbschatten reifen lassen. Am besten solange, bis die Beinwelltinktur braun und dickflüssig geworden ist. Während dieses Prozesses die reifende Tinktur öfters leicht schütteln.
Zum Abseihen am besten ein Sieb mit einem Strumpf auslegen. Die Masse gut auspressen. Zum Aufbewahren in eine dunkle Flasche füllen, beschriften, kühl aufbewahren. Haltbarkeit bis zu 3 Jahre.

Wir verwenden dieses alte Hausmittel auch im Hotel immer wieder bei Sportverletzungen und haben damit schon gute Erfolge erzielt.

Gerne stehen wir jederzeit für Fragen zur Verfügung. Am besten wenden Sie sich an unsere "Kräuterhexe" Nadja Blumenkamp. (+43 6583 8466; blumenkamp@rupertus.at).